María Cecilia Barbetta: Schwellenzeit - Corona

Die Schriftstellerin María Cecilia Barbetta war unser Residenzgast von Januar bis März 2020. Statt eines Atelierberichts hat sie uns einen neuen Text zum Corona-Ausnahmezustand geschrieben:

Schwellenzeit

María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren, wuchs in dem Einwandererviertel Ballester, in dem ihr Roman »Nachtleuchten« spielt, auf und besuchte dort die deutsche Schule. 1996 zog sie nach Berlin und blieb. Ihr erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« (2008), wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. María Cecilia Barbetta schreibt auf Deutsch. Ihr zweiter Roman über den Vorabend eines politischen Umsturzes, »Nachtleuchten« (2018), wurde mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt, dem Chamisso-Preis/Hellerau und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

María Cecilia Barbetta. Foto: Markus Höhn.

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Der ganze 'Corona'-Fortsetzungsroman