Aargauer Literaturhaus Lenzburg

PROJEKTE

 

LABOR

Lesen und Schreiben in Kunst und Wissenschaft

Im LABOR sollen Praxis und Theorie der Literatur in einen inspirierenden, grenzüber­schrei­tenden Dialog gebracht werden. Was sonst weit auseinander liegt – der künstle­rische Produktions-Prozess, die kreative Werkstatt zum einen, die Reflexion, die erfor­schende Analyse zum anderen –, wird in diesem Projekt unter einem Dach vereint. Kulturinteressierte, Kulturschaffende, Autoren und Denkerinnen, Künstlerinnen und Wissenschaftler, Schreibende und Stu­dierende erhalten im LABOR die Möglichkeit, über traditionelle institutionelle Barrieren hinweg miteinander zu arbeiten und in einen intensiven Austausch zu treten. Gemeinsam werden konkrete Projekte entwickelt. Das LABOR gibt grundlegende Anstösse, indem es zu vernetztem Denken einlädt und zur Reflexion über die Gültigkeit der Formen künstlerischer Gestaltung und Reflexion – und damit auch zur Reflexion über unsere Gesellschaft – anregt.

 
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Daten und Orte des Projekts: (alle Details hier als PDF)

  • Mo, 24. September 2018: Kick Off-Tag an der Universität Zürich, 16.15-ca. 19 Uhr.

  • Mo/Di, 29./30. Oktober 2018: 2 Intensivtage Blockseminar Aargauer Literaturhaus, jeweils 9.45-17.15 Uhr

  • Mo, 10. Dezember 2018: Schlusspräsentation in Zürich (Ort: Cabaret Voltaire), 18.30-ca. 20 Uhr

Anmeldefrist war 9. Sept. 2018.

Teilnahmekosten: Fr. 270.- (für alle 4 Tage inkl. Verpflegung/Getränke). Reduzierter Preis für Schriftsteller/innen und junge Erwachsene bis 25 J: Fr. 250.-

Jede/r Erwachsene (ab 18 J.) kann teilnehmen, die Ausschreibung erfolgt öffentlich. Insbesondere sind Kulturinteressierte, Leser/innen sowie Kulturschaffende eingeladen, sich anzumelden, ebenso Studierende, Autor/innen – und alle Akteure des Kulturbetriebs.


Ein Kooperationsprojekt des Literaturhauses mit der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) am Romanischen Seminar der Universität Zürich (vertreten durch Dr. Sandro Zanetti) und dem Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft ISEK, Populäre Kulturen (vertreten durch Dr. Christine Lötscher). Gastautoren/-dozenten: Michel Mettler, Daniel Illger.

Wir danken den Unterstützern: Swisslos-Fonds Kanton Aargau, Müllerhaus/ Stiftung Dr. Hans und Gertrud Müller, Stiftung Corymbo, Avina Stiftung, Koch-Berner-Stiftung, Michalski Stiftung.

Salongespräche

b. zum Thema Fake

Das Stapferhaus Lenzburg, das Aargauer Literaturhaus, das Theater Tuchlaube Aarau und das Schweizer Portal Philosophie.ch laden 2019 wieder rund 50 Gäste aus u.a. den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik dazu ein, im SALON FAKE, der insgesamt drei Mal im ersten Halbjahr 2019 stattfinden wird, gemeinsam über den Begriff Fake/Lüge nachzudenken. Anlass dieser Kooperation ist die Stapferhaus-Ausstellung FAKEE in Lenzburg und Veranstaltungen von Theater Tuchlaube und Aargauer Literaturhaus.

Ein Kooperationsprojekt von Theater Tuchlaube, Stapferhaus Lenzburg, Aargauer Literaturhaus und Philosophie.ch

a. zum Thema Heimat

Ein Kooperationsprojekt von Theater Tuchlaube, Stapferhaus Lenzburg, Aargauer Literaturhaus und Philosophie.ch

Das Stapferhaus Lenzburg, das Aargauer Literaturhaus, das Theater Tuchlaube Aarau und das Schweizer Portal Philosophie.ch luden rund 50 Gäste aus u.a. den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik dazu ein, im SALON HEIMAT, der insgesamt drei Mal von Herbst 2017 bis Anfang 2018 (19.9.17, 21.11.17, 16.1.18) stattfand, gemeinsam über den schillernden Begriff Heimat nachzudenken. Anlass dieser Kooperation war die Stapferhaus-Ausstellung HEIMAT: EINE GRENZERFAHRUNG in Lenzburg, der Themenschwerpunkt HEIM im Theater Tuchlaube und der Schreibwettbewerb AARGAU 2050 des Literaturhauses. 

Durchführung

An drei Abenden teilten sich die geladenen Gäste in den Räumlichkeiten des Aargauer Literaturhauses in einer geschlossenen Runde zu kleinen (Unter-)Gruppen auf, um über die verschiedenen Facetten des Themas Heimat (Zugehörigkeit, Heimat als Konstruktion, Heimatlosigkeit u.a.) intensiv zu diskutieren, zu reflektieren, sich auszutauschen und sich in Fragestellungen rund um die Konstituierungen von Gemeinschaft(en), hybride oder virtuelle Heimaten, Ein- und Ausschlussmechanismen, erzwungene Heimatlosigkeit, Migration und Flucht u.ä. zu vertiefen. Das gemeinsame Nachdenken in einem geschützten Rahmen brachte für alle Beteiligten immer wieder auch überraschende Einsichten und Erkenntnisse mit sich. 

Auftakt und Abschluss der Gesprächsreihe bildete jeweils eine öffentliche Veranstaltung: Am 4. September 2017 hielt Prof. Roland Reichenbach von der Universität Zürich den Eröffnungsvortrag zu der Veranstaltungsreihe in Aarau, am 19. Oktober 2017 fand im Theater Tuchlaube Aarau die Preisfeier zum Wettbewerb AARGAU 2050 statt, und am 4. März 2018 erfolgte in der Heimat-Ausstellung des Stapferhauses in Lenzburg die Abschlussveranstaltung mit Politgeograf Michael Hermann («Was die Schweiz zusammenhält»).

Lyrikfestival Neonfische

Das Lyrikfestival Neonfische ist ein ganz grosser Höhepunkt im Literaturhaus-Jahr.

Neonfische sind spezielle Süsswasserfische, deren Biotop im Amazonas zu finden ist. Wendig sind die fragilen Fische, unterirdisch geheimnisvoll irisierend leuchtend. Bilden sie eine Gruppe, verdichten sich ihre Körper zu immer neuen, kaleidoskopartigen Strukturen. Das Lyrikfestival Neonfische versammelt besonders leuchtende Einzeltiere, die sich unter deutschsprachigen Autor/innen tummeln, welche die Grenzen der Sprache ausloten und den Rändern der Poesie entlang arbeiten, um immer neue Klang- und Wortkonstellationen aufscheinen zu lassen. Wir laden jeweils rund zwanzig herausragende Lyriker/innen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und anderen Ländern (u.a. Frankreich, Polen u.a.m.) zu Lesungen von neuen oder noch unveröffentlichten Texten und gemeinsamen Reflexionen in Werkstattgesprächen ein.

 
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Einzigartiges Format: Im Vordergrund steht der Austausch und die Vertiefung in die Texte, das Gespräch der Autor/innen vor und mit dem Publikum über ihre Texte. Ergänzt wird das Kernprogramm mit einem Fokus auf die Übersetzung von Lyrik sowie einem Fokus auf junges lyrisches Schaffen, dem beliebten interaktiven Format zu Lieblingsgedichten (Publikumswettbewerb) und einer Sonntags-Matinee, die eine Tour d'horizon durch das neueste Lyrik-Schaffen vermittelt. Lesungen von Lyriker/innen für Schulklassen runden das Programmangebot für die Öffentlichkeit ab. 

Die Gäste des Lyrikfestivals Neonfische bis heute waren: Marion Poschmann, Christian Haller, Dagmara Kraus, Silvia Trummer, Kerstin Hensel, Svenja Herrmann, Julia Trompeter, Michael Fehr, Michelle Steinbeck, Claudia Storz, Markus Bundi, Nadja Küchenmeister, Elisabeth Wandeler-Deck, Sabina Naef, Lisa Elsässer, Markus Kirchhofer, Carolin Callies, Brigitte Fuchs, Jochen Kelter, Simone Lappert, Mirko Bonné, Matthias Dieterle, Meret Gut, Ernst Halter, Jürg Halter, Tim Holland, Thomas Hunkeler, Philippe Jaccottet, Klaus Merz, Joachim Sartorius, Robert Schindel, Kathrin Schmidt, Fredy Studer, Cornelia Travnicek, Raphael Urweider, Frédéric Wandelère, Ueli Sager, Thilo Krause, Andreas Neeser, Markus Hediger, Eva Seck, Sascha Garzetti, Sabine Gruber, Nora Bossong, Klaus Merz, Anja Utler, Ann Cotten, Wolfram Malte Fues, Kurt Drawert, Rolf Hermann, Christoph W. Bauer, Dieter Zwicky; die Schauspielerin Miriam Japp und die Übersetzerinnen Elisabeth Edl und Marion Graf. / Es moderierten: Manfred Papst, Christine Lötscher, Ruth Gantert, Martin Zingg, Hans Ulrich Probst, Martina Kuoni, Bettina Spoerri.

Wir danken dem Swisslos Fonds des Kantons Aargau, dem Migros Kulturprozent, der Göhner Stiftung, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und dem österreichischen kulturforum sowie unserem Partner, dem Hotel Lenzburg, für ihre Unterstützung des Lyrikfestivals.

 

Schwerpunkt-Reihen

 
 GELD - eine thematische Reihe in Zusammenarbeit mit dem Stapferhaus Lenzburg: Auf der Kanzel 'predigt' Andreas Thiel.

GELD - eine thematische Reihe in Zusammenarbeit mit dem Stapferhaus Lenzburg: Auf der Kanzel 'predigt' Andreas Thiel.

 

Das Aargauer Literaturhaus konzipiert und veranstaltet immer wieder thematische Reihen u.ä., so zum Beispiel:

  • einen vertieften, vielfältigen Fokus auf die Türkei/Istanbul bzw. den Balkanraum (wo wir u.a. Feridun Zaimoglu, Yusuf Yesilöz, Selim Ödogan, Esen Isik oder Autor/innen und Kunstschaffende einladen, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit diesen Regionen auseinandersetzen) bzw. auch das Baltikum (mit Laurynas Katkus und Michail Schischkin)
  • das Themenfeld Migration-Fremde-Heimat, Europa bzw. die Schweiz und ihre Zukunft
  • zum Thema Geld-Ökonomie-Wirtschaft Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Stapferhaus Lenzburg (Ausstellung GELD)
  • wir befragen Autor/innen, die zu Atelierstipendien (so insbesondere von der Landis & Gyr Stiftung) eingeladen wurden, zu ihren Erfahrungen mit einer Residenz, lassen sie vorstellen, was sie während eines Aufenthalts in einem Atelier erarbeitet haben.
  • in Zusammenarbeit mit den Literaturtagen Zofingen widmen wir seit 2014 in jedem Herbst dem jeweiligen Gastland der Frankfurter Buchmesse ein oder mehrere Veranstaltungen.
  • 50 Jahre 1968 ist im Jahr 2018 ein in verschiedenen Veranstaltungen variiertes Thema (u.a. in der Saisoneröffnung im September 2018)
  • alles rund ums Lesen/Schreiben (wer liest was warum, wie funktionieren Buchmarkt und Literaturszene, Sinn und Zweck von Bibliotheken u.v.a.m.) wird uns als Thema in Veranstaltungen 2019/20 begleiten.

Autor/innen-Foyer

Auf gemeinsame Einladung des Aargauer Literaturhauses und des Aargauer Kuratoriums leben Autor/innen aus dem Ausland als Atelier-Gäste während drei Monaten im Atelier Müllerhaus des Literaturhauses. Während dieser Zeit sind sie mit mindestens einer Lesung im Programm präsent. Die Begegnungen, die durch die Gegenwart der Schreibenden entstehen, sind reich und vielfältig. Seit 2012 findet vor der Lesung der ausländischen Atelier-Gäste auch ein «Autor/innen-Foyer» statt. Für Schreibende aus der ganzen Deutschschweiz, die eine persönliche Einladung erhalten, bietet sich bei einem Glas Wein die Gelegenheit zum Zusammentreffen und zur Vernetzung mit Kolleg/innen und dem Atelier-Gast. Im Anschluss findet am selben Abend die jeweilige Residenzen-Veranstaltung statt. 

Das erste «Autor/innen-Foyer» fand im Herbst 2012 anlässlich der Ankunft von Zsófia Balla und Csaba Báthori statt; seither werden sie ohne Ausnahme bis in die Gegenwart drei Mal jährlich, im Januar, im April und im September, durchgeführt.

Die nächste Residenzen-Veranstaltung mit Autor/innen-Foyer findet am 9. Januar 2019 (Foyer: 19 Uhr) mit Barbara Honigmann und Urs Faes statt. (Die Autor/innen-Foyers sind Schriftsteller/innen vorbehalten. Wer sich als Autor/in an der Teilnahme des Autor/innen-Foyers interessiert, melde sich bitte bei Bettina Spoerri: spoerri@aargauer-literaturhaus.ch.)

Übersetzer/innen-Seminar

Das Übersetzer/innen-Seminar findet jährlich jeweils an einem Wochenende im Frühjahr statt

- hier finden Sie die Ausschreibung für das Seminar im April 2019 (Anmeldefrist: 24. Februar 2019); Anmeldung bitte per Mail direkt an den Projektleiter Pedro Zimmermann -

und richtet sich an professionelle oder angehende literarische Übersetzer/innen. Es dient der Aus- und Weiterbildung und der Gruppenarbeit anhand von Textbeispielen, Übersetzungs-Vergleichen und Problemen aus der Werkstatt ausgewählter Übersetzer. Es ermöglicht einen intensiven Ideenaustausch und vermittelt Anregungen, Informationen und Kontakte. Im Zentrum des Seminars stehen Workshops, die von erfahrenen Übersetzer/innen geleitet werden. Umrahmt werden sie von Veranstaltungen mit Lesungen und Werkstattgesprächen, die auch einem breiteren literarisch interessierten Publikum die Probleme des Übersetzens bewusst machen. Ateliers mit Karin Krieger, Josef Winiger, Ulrich Blumenbach und Christian Hansen. Gäste waren bisher u.a.: Karin Krieger, Jack Küpfer, Sabine Müller, Holger Fock, Thomas Bodmer. Die inhaltliche Leitung hat Pedro Zimmermann inne.

Das Seminar wird je nach Jahr unterstützt von: Aargauer Literaturhaus (Partner), Oertli-Stiftung, Geilinger-Stiftung, Centre de Traduction Littéraire der Université de Lausanne (CTL) (Partner), Autorinnen- und Autorenverband der Schweiz, Sparte literarische Übersetzer, Übersetzer/innenhaus Looren, Verband deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ), Schweizerischer Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verband (ASTTI), Schule für Angewandte Linguistik SAL Zürich, Dolmetscher- und Übersetzervereinigung (DÜV)).

Round Tables

2012 hat das Aargauer Literaturhaus angeregt und in seinen Räumlichkeiten dazu eingeladen, dass sich Atelier-Anbieter/innen (u.a. Landis & Gyr, Literaturhaus Zürich, Bodman-Haus, Villa Sträuli, Übersetzerhaus Looren u.a.m.) jährlich einmal zu einem Austausch über ihre Erfahrungen treffen. Die Runde wurde 2016 ausgeweitet, indem nun auch Veranstalter/innen aus der Schweiz (Literaturhaus Basel, Literaturfestival Leukerbad, Luzern Literaturfestival, Literaturtage Zofingen, u.a.m.) zu diesen Round Tables eingeladen werden - und der Round Table findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt: 2016 im Zentralschweizer Literaturhaus, 2017 im Zürcher Literaturhaus, 2018 bei Landis & Gyr in Zug, etc.

Sofalesungen

Von 2016 bis 2018 fanden im Kanton Aargau, organisiert und durchgeführt von Sofalesungen.ch, Lesungen in Privatwohnungen statt: in Zofingen, Baden, Suhr, Ennetturgi, Boswil, Aarau, Lenzburg, Brugg-Windisch, Lengnau, Biberstein u.a.m. Der Fokus dieser sogenannten Sofalesungen, die auch im Kanton Zürich, Basel und in der Zentralschweiz (in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Literaturhäusern), während den ersten drei Jahren finanziert durch Engagement Migros, durchgeführt werden/wurden, lag auf tendenziell jüngeren, noch nicht so bekannten Autor/innen (und Moderator/innen).

Literaturhaus – wohin?

Was hat sich seit Mitte der 1980er Jahre, als das erste Literaturhaus im deutschsprachigen Raum gegründet wurde, verändert? Welche sind die grössten Herausforderungen, die sich der Leitung eines Literaturhauses heute stellen? 2014, anlässlich seines zehnjährigen Bestehens, lud das Aargauer Literaturhaus Vertreter/innen der Literaturhäuser im deutschsprachigen Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein) zu einem zweitägigen Treffen in Lenzburg ein, um intensiv über die Funktionen, Ziele und Methoden des Kuratierens von Literaturhäusern zu diskutieren. Eine Reflexions-Tagung, in deren Verlauf auch die Öffentlichkeit, in Form einer Schlussveranstaltung, Einblick in die diskutierten Probleme und Fragen erhielt.

Büchernetz 2014

Lesen, Diskutieren, Weitergeben, Kommentieren: Diese spannenden Aktivitäten hat das Literaturhaus mit dem Büchernetz - ein Projekt zu 10 Jahren Aargauer Literaturhaus - gefördert. Die besten Buchkritiken wurden mit Preisen ausgezeichnet. Die damals eingerichtete Büchernetz-Website wird hier in Auszügen für interessierte Leser/innen wiedergegeben.

 
 Der Bücherschuber im Aargauer Literaturhaus (weiterhin in Betrieb).

Der Bücherschuber im Aargauer Literaturhaus (weiterhin in Betrieb).

 

Die ausgewählten Autor/innen:

38 Bücher in den Schubern von: Aebli, Kurt; Amann, Jürg; Augstburger, Urs; Bundi, Markus; Cantieni, Monica; Capus, Alex;  Dean, Martin R.; Dohner, Max; Elsässer, Lisa; Faes, Urs; Fichtner, Ingrid; Fuchs, Brigitte; Garzetti, Sascha; Goetsch, Daniel; Haller, Christian; Hamburger, Martin; Jecker Lambreva, Evelina; Keller, Brigit; Kramer, Pascale; Langenegger, Lorenz; Leutenegger, Gertrud; Lisiak, Joanna; Merz, Klaus; Monnerat, Roger; Neeser, Andreas; Nizon, Paul; Overath, Angelika; Richner, Karin; Schertenleib, Hansjörg; Schmid, Nathalie, Schmid, Wanda; Schubiger, Jürg; Simon, Christoph; Storz, Claudia; Trummer, Silvia; Tschan, Patrick; Uetz, Christian; Winkler, Ron; Zürcher, Urs. 

Unsere Partner - mit 21 Bücherschuber-Standorten: (heute nur noch vereinzelt in Betrieb) in Aarau: Aargauer Kunsthaus, Forum Schlossplatz, Schule für Gestaltung; in Baden: Café Unvermeidbar, Theater THiK; in Brugg: Salzhaus, Odeon Brugg; in Lenzburg: Aargauer Literaturhaus, Restaurant Hirschen, Tommasini, Stadtbibliothek Lenzburg; in Muri: Murikultur; in Rheinfelden: Schützen/Lobby Hotel Eden im Park; in Wohlen: Sternensaal Wohlen, Kulturbeiz Chappelehof; in Zofingen: Kleine Bühne Zofingen, Stadtbibliothek Zofingen; in Zurzach: Eingangshalle Thermalbad Zurzach; Künstlerhaus Boswil - und, nahe der Kantonsgrenze, in OLTEN: in der von Alex Capus betriebenen Bar Galicia.

 

Einige ausgewählte Buchbesprechungen:

Weitere Projekte

Sonderprojekte und Specials der Jahre 2004-2012

 

ALLerhand: Literarischer Herbst 2011

2011 veranstaltete das Literaturhaus zum Auftakt der Saison im Herbst ein vielstimmiges internationales Lesefest für Alt und Jung, mit Werner Erne, Tinu Niederhauser, Ueli Sager, Tanja Kummer, Bruno Landis, Markus Kirchhofer, Simona Ryser, Sabine Gruber, Katharina Geiser, Angelika Klüssendorf, Max Huwyler, Sonja Moresi u.v.a.m.

5 Jahre Aargauer Literaturhaus (2009)

Lenzburg – Ein Buch/Lesefest: Aus Anlass seines 5-jährigen Jubiläums 2009 bereitete das Aargauer Literaturhaus (noch unter dem alten Namen «Müllerhaus. Literatur und Sprache», unter der Leitung von Andreas Neeser, Mitarbeit: Evelyne Lohm und Martina Kuoni) den Aargauerinnen und Aargauern ein zweitägiges Lesefest in Lenzburg. Über eine bunte Palette von Aktionen und Veranstaltungen für jedes Alter, für die verschiedensten Interessen und Ansprüche wurde das Fest etappenweise an Lenzburg herangetragen. Das Festwochenende belebte dann nicht nur die Stadt auf einmalige Weise, sondern strahlte aus in den Kanton Aargau und darüber hinaus.

Livres en route: Ab 15. April 2009 wurden an den unterschiedlichsten Orten im Kanton Aargau absichtlich Bücher liegen gelassen, damit Leserinnen und Leser sie finden konnten. Nach der Lektüre wurden die Livres en route erneut «verloren», ausgesetzt oder weitergegeben. So waren rund 200 Bücher gleichzeitig unterwegs durch den Kanton Aargau – bis sie schliesslich am 6. Juni 2009, 13.15 Uhr, im Bücher Antiquariat Durchbruch ankamen und mit einer Spontan-Lesung begrüsst wurden. 

Lese-Inseln: Ab 20. Mai luden in Lenzburg auf fünf Lese-Inseln Liegestühle, Hocker und prall gefüllte Bücherkisten zum Schmökern ein. Oder einfach nur zum Ausruhen. - Die Standorte der Lese-Inseln: Bahnhofplatz, Rathausgasse, Ecke Kirchgasse/Rathausgasse, Grabenweg, Hypothekarbank.

Weitere Veranstaltungen waren u.a. der Magical Mystery Bus (Abenteuerfahrt mit literarischer Überraschung), Auftritte von Jürg Amann, Markus Ramseier, Peter Bichsel, Katja Lange-Müller, Sybille Lewitscharoff, Bora Cosic, Nora Iuga, Gabriel Vetter, Simon Chen u.a.m.; ebenso fanden Lesungen des Jungen Müllerhauses, eine Lesung aus den Tagebüchern von Bruno Manser und eine nächtliche Open-Air-Lesung statt.

Lenzburger Stubete (2009/2010): Zwei Jahre lang präsentierten engagierte Leser/innen aus Lenzburg und Umgebung ihre Lieblingstexte und Lieblingsbücher da, wo es sich am besten liest: daheim in der guten Stube, bei Käse, Brot und Wein. 27 Stubeten fanden statt, welche das Literaturhaus koordinierte und begleitete.

Argovia Poetry Slam Tours 08 und 09

In Kooperation mit Radio Argovia und Tele M1 veranstaltete das Aargauer Literaturhaus die Argovia Poetry Slam Tour. 2008 und 2009 führte die Tour jeweils über verschiedene Regional-Slams zum Finalisten-Slam in Lenzburg mit den Siegern der Vor-Ausscheidungen. Am Start: Die Crème de la Crème der Schweizer Slam-Szene.

Gewinner der Argovia Poetry Slam Tour 2008 war Simon Libsig (Baden). Die Regio-Slams - die Regio-Gewinner: Müllerhaus, Lenzburg: Remo Rickenbacher; Ochsen, Zofingen: Lisa Christ und Kilian Ziegler; Aarau, Boiler: Simon Libsig; Wohlen, Kulturbeiz Chappelehof: Nikolai Silva; Frick, Meck à Frick: Dari Hunziker; Baden, Stoffwechsel: Ato Meiler; Reinach, Theater am Bahnhof: Marcel Baumgartner.

Sieger der von Simon Chen moderierten Argovia Poetry Slam Tour 2009 war der Ostschweizer Renato Kaiser. In einem engen Finish setzte er sich gegen Gabriel Vetter durch. Die weiteren Finalisten waren: Renate Leukert, Phibi Reichling, Kilian Ziegler, Sam Hofacher, Christoph Simon und Remo Rickenbacher. Die Stationen auf der Argovia Poetry Slam Tour 2009: Brugg, Dampfschiff; Wohlen, Kulturbeiz Chappelehof; Möhlin, Mühle-Keller; Reinach, Theater am Bahnhof; Lenzburg, Aargauer Literaturhaus (Final-Slam)

Lyriktage (2008 und 2009)

Ein zweitägiges Fest für die Poesie im Aargauer Literaturhaus. An vier Veranstaltungen boten wir 2008 Gelegenheit, hochkarätige Lyrikerinnen und Lyriker aus dem deutschsprachigen Raum kennen zu lernen. Ulrike Draesner (D), Semier Insayif (A), Sepp Mall (I) und Raphael Urweider (CH) wurden gebeten, ihrerseits einen lyrischen Gast nach Lenzburg einzuladen. Ihre Wahl fiel auf Aris Fioretos (S/D), Daniela Danz (D), Barbara Hundegger (A) und Nora Gomringer (D). So fanden verschiedene Generationen und unterschiedliche lyrische Sprachen in mehr als einem Sinn miteinander ins Gespräch finden.

Erneut boten wir 2009 Gelegenheit, hochkarätige Lyrikerinnen und Lyriker aus dem deutschsprachigen Raum kennen zu lernen. Norbert Hummelt (D), Kurt Aebli (CH), Christoph W. Bauer (A) und Michael Donhauser  (LIE) wurden gebeten, je einen lyrischen Gast nach Lenzburg einzuladen. Ihre Wahl fiel auf Sabina Naef (CH), Sylvia Geist (D), Ann Cotten (D) und Lioba Happel (D).