1968 – 1980 – und heute?

Das nächste Literaturhaus-Jahr 2018/19 beginnt mit unserer Saisoneröffnung am 6. September. 2018: Das sind 50 Jahre seit dem gesellschaftlichen Aufbruch der 1968er. Schriftsteller/innen, Zeitzeugen und Experten – die Autor/innen Reto Hänny, Friederike Kretzen, Daniel Goetsch, der Soziologe Ueli Mäder und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa – blicken zurück und in die Gegenwart: Wie hat sich die Schweiz durch die Bewegung von 1968 und ihre kulturellen und politischen Erben u.a. der 1980er Jahre verändert? Wie hat sich das Lebensgefühl, die Kultur gewandelt – und was wirkt davon weiter? Was bedeutet 1968 für die Kulturszene und das kreative Schaffen in unserem Land heute? Friederike Kretzen, Reto Hänny und Daniel Goetsch tragen eigene literarische Texte vor, auf dem Podium diskutieren Ueli Mäder, Miklós Klaus Rózsa (von ihm stammt die Fotografie hier; sie zeigt die Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Polizei beim geplanten AKW Gösgen 1977) und Friederike Kretzen. Durch den Abend führen Martin Zingg und Bettina Spoerri.

Aargauer Literaturhaus, 6. Sept., 19.15 Uhr,
Reservation empfohlen: info@buchhandlung-otz.ch

 Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Polizei beim geplanten AKW Gösgen 1977. Foto: Miklós Klaus Rózsa.

Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Polizei beim geplanten AKW Gösgen 1977. Foto: Miklós Klaus Rózsa.