Das Lektorat: Ringen um jeden Satz
Sep
24
7:15 nachm.19:15

Das Lektorat: Ringen um jeden Satz

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Lektor/in und Autor/in? Wer hat das letzte Wort? Und wie gelingt ein Lektorat, das das Beste aus einem Text herausholt? Ein Gespräch über den gemeinsamen Kampf um den perfekten Satz mit Sara Schindler, Simone Meier und Carsten Schmidt.

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Karl-Markus Gauß
Okt
23
7:15 nachm.19:15

Karl-Markus Gauß

Nachdenklichkeit und Streitlust, Reichtum an Gedanken und ungewöhnliche Thesen findet man beim scharfsinnigen Essayist, Publizist und Autor Karl-Markus Gauß vereint. Die Literaturwissenschaftlerin Christa Baumberger spricht mit ihm über die Macht der Sprache in Zeiten der Globalisierung, die Herausforderungen der «Wissensgesellschaft» und die Ermutigung, die Lesen bedeuten kann.

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Sherko Fatah: «Schwarzer September»
Okt
30
7:15 nachm.19:15

Sherko Fatah: «Schwarzer September»

Sherko Fatah stellt bei uns seinen neuen Roman «Schwarzer September» (Luchterhand Literaturverlag) über den Terrorismus der Siebziger Jahre vor. Rebellische Idealisten aus Europa und Menschen aus dem Nahen Osten verbindet eines: Werkzeuge zu sein in einem Zusammenhang, den sie nicht überschauen.

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Der späte Hermann Hesse - mit Silver Hesse, Volker Michels, Michael Kleeberg
Mai
28
7:15 nachm.19:15

Der späte Hermann Hesse - mit Silver Hesse, Volker Michels, Michael Kleeberg

Dem – weiterhin viel gelesenen – Schriftsteller Hermann Hesse (1877-1962) haftet noch immer das Klischee des Gartenlaub-Esoterikers an – ganz zu Unrecht, meinen Fachleute. Hesse hat in seinen späteren Lebensjahren zu einer immer klareren, melodischeren und komplexen Prosa gefunden. Michael Kleeberg, zurzeit Residenzautor im Literaturhaus, spricht an diesem Abend über die Besonderheiten des späten Hesse; auf dem Podium diskutieren mit ihm Silver Hesse, Enkel von Hermann Hesse, und Volker Michels, Hesse-Herausgeber bei Suhrkamp und Co-Gründer des Hesse-Editionsarchivs.

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«Rund ums Buch II»: Träume der Autor/innen
Mai
22
7:15 nachm.19:15

«Rund ums Buch II»: Träume der Autor/innen

Die Geschäftsführerin der “Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS”, Nicole Pfister Fetz, die Schriftstellerin Simone Lappert und Gründer/Herausgeber von literaturcafe.de, Wolfgang Tischer, werfen einen kritischen Blick auf die Literaturszene im Wandel, auf Hoffnungen von Autor/innen, Versprechungen von Verlagen im Print bzw. Self Publishing-Bereich und Eigeninitiativen von Schreibenden.

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 «Wörter statt Möbel»: Aus dem Nachlass von Aglaja Veteranyi
Mai
16
7:15 nachm.19:15

«Wörter statt Möbel»: Aus dem Nachlass von Aglaja Veteranyi

Aus dem «täglichen Staunen» heraus schrieb Aglaja Veteranyi (1962-2002), eine der ungewöhnlichsten Autorinnen der Schweizer Literaturszene, laufend kurze Geschichten. Jens Nielsen hat mit anderen Künstler/innen eine musikalischen Lese-Performance einstudiert.

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In der Werkstatt von Peter Stamm
Apr
2
7:15 nachm.19:15

In der Werkstatt von Peter Stamm

Sein Werk ist vielfältig, es reicht von Prosa über Erzählungen, literarische Reportagen, Hörspiele und Theaterstücke. Wie findet Peter Stamm seine Themen, wie entwickelt sich die Entscheidung zu einer Textform, zu Figuren und Schauplätzen? Viel Stoff für ein spannendes Werkstattgespräch.

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Wie bringt man Buchstaben das Singen bei? Mit Sina und Urs Augstburger
Mär
19
7:15 nachm.19:15

Wie bringt man Buchstaben das Singen bei? Mit Sina und Urs Augstburger

Sie hat Wallisertiitsch als Sprache für Mundartsongs hoffähig gemacht und feiert 2019 ihr 25jähriges Bühnenjubiläum — Sina! Das neue Album EMMA der Wahlaargauerin ist im Februar erschienen. Schriftsteller Urs Augstburger hat den Text zur aktuellen Sina-Single «Ich süächu dich» geliefert. Was war zuerst da — die Noten oder die Buchstaben?

Foto von Sina: Copyright Pat Wettstein.

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Buchpremiere: Barbara Honigmann liest aus «Georg»
Mär
5
7:15 nachm.19:15

Buchpremiere: Barbara Honigmann liest aus «Georg»

«Mein Vater heiratete immer dreissigjährige Frauen.» Das verrät Barbara Honigmann in ihrem neusten Werk über ihren Vater. «Georg» (Hanser 2019) ist aber weit mehr als das Porträt eines Frauenhelden oder die rein private Familiengeschichte der illustren Honigmanns. Der Roman beschreibt auch die politischen Spannungen des Kalten Krieges, die eindringen in Georg Honigmanns Privatleben, egal ob in Berlin, Paris oder London, und sie führen schliesslich zu seiner Internierung in Kanada. Bei alldem die wiederkehrende Erfahrung: «Zu Hause Mensch und auf der Strasse Jude.» Die Autorin erzählt von der Bewunderung einer Tochter für den mondänen Vater, aber auch von kommunistischer Naivität, unkonventionellen Familienmodellen und Antisemitismus. Moderation: Hans Ulrich Probst (Literaturkritiker).

Eintritt: Fr. 25.-/20.-

Ticketreservation: info@buchhandlung-otz.ch

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Christina Virágh: «Eine dieser Nächte»
Feb
26
7:15 nachm.19:15

Christina Virágh: «Eine dieser Nächte»

Geboren 1953 in Budapest, kam Christina Virágh mit sieben Jahren in die Schweiz. Heute ist sie korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Rom. Für ihre Übersetzung von Péter Nádas’ «Parallelgeschichten» erhielt sie 2012 den Preis der Buchmesse Leipzig. In ihrem neuesten Roman «Eine dieser Nächte» (Dörlemann 2018), der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis stand, erzählt sie von einer unvergesslichen Flug-Nacht von Bangkok nach Zürich - und vom Sog von Geschichten. Moderation: Christine Lötscher (Literaturkritikerin).

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Anna Stern: «Denn du bist wild wie die Wellen des Meeres»
Feb
24
11:15 vorm.11:15

Anna Stern: «Denn du bist wild wie die Wellen des Meeres»

Der dritte Roman «Denn du bist wild wie die Wellen des Meeres» (Salis 2018) von Anna Stern, der Gewinnerin des 3sat-Preises in Klagenfurt, handelt vom Umgang mit Trauer, von der Unausweichlichkeit der Vergangenheit und die trügerische Authentizität von Erinnerungen. Erzählt wird die Geschichte von Ava Garcia, die um ihr inneres Gleichgewicht ringt, und Paul Faber, der um (s)eine Zukunft kämpft. Beide sind Charaktere, die Sterns Leser/innen bereits kennen. Entstanden ist ein vielschichtiger Text, der in Schottland und am Bodensee spielt und Notizen, Fotos, Skizzen, Briefe und Kurzgeschichten umfasst. Moderation: Werner Christen.

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AUSVERKAUFT! : Klaus Merz: «firma»
Feb
13
7:15 nachm.19:15

AUSVERKAUFT! : Klaus Merz: «firma»

AUSVERKAUFT! KEINE PLÄTZE MEHR AN DER ABENDKASSE.

Im Januar ist Klaus Merz’ neuestes Werk «firma» (Haymon) erschienen, in dem er ganz eigene Wege der Dichtkunst einschlägt. In poetischer Prosa breitet er eine Firmensaga aus, die auf beiläufige Weise auch vom «In-der-Welt-Sein»-des Autors selbst erzählt, während sich im Hintergrund die geschichtliche Kulisse der letzten fünf Jahrzehnte entfaltet: vom Prager Frühling über den Mauerfall bis zur Finanzkrise. Mit derselben prägnanten Handschrift führt Merz im zweiten Teil des Buches in Form von Gedichten hoch «Über den Zaun hinaus»: ins Tiefe, ins Weite. Das Gespräch mit Klaus Merz führt Bettina Spoerri.

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Kriminal: Mike Mateescu – Ina Haller – Kurt Badertscher
Jan
15
7:15 nachm.19:15

Kriminal: Mike Mateescu – Ina Haller – Kurt Badertscher

Was sind die besonderen Herausforderungen beim Schreiben eines Kriminalromans, der in spezifischen historisch-politischen und lokalen Verhältnissen verankert ist? Mike Mateescu («Der König von Wiedikon», emons 2018), Kurt Badertscher («Giftmord», Hier & Jetzt 2018) und Ina Haller («Der Fluch von Aarau», emons 2018) haben ihre Kriminal-Stoffe in Aarau, Baden und Zürich gefunden. Wie entwickeln sich aus Recherche und Fakten literarische Figuren an ausgewählten Schauplätzen in einer spannungsvollen Dramaturgie? Die drei Autoren geben Einblick in ihre Werkstatt und lesen aus ihren Texten. Moderation: Anna Kardos (Kulturredaktorin).

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Im Dialog: Barbara Honigmann – Urs Faes
Jan
9
8:00 nachm.20:00

Im Dialog: Barbara Honigmann – Urs Faes

Die deutsche Schriftstellerin Barbara Honigmann (zuletzt u.a.: «Chronik meiner Strasse», Hanser 2015, «Bilder von A.», ebd. 2011) ist der neue Residenzgast im Atelier Müllerhaus des Aargauer Literaturhauses; hier wird sie von Anfang Januar bis Ende März 2019 konzentriert an neuen Texten arbeiten können. In diesem Residenzen-Werkstattgespräch trifft sie auf ihren Schweizer Kollegen Urs Faes (zuletzt u.a.: «Raunächte», Insel Bücherei 2018), «Halt auf Verlangen», Suhrkamp 2017, «Sommer in Brandenburg», ebd. 2015). Die beiden Autor/innen lesen aus neuen Texten, sprechen über ihre Inspirationen, ihre literarische Arbeit mit historischen Fakten und autobiografisch basierten Elementen. Moderation: Bettina Spoerri.

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Erich Hackl: «Am Seil»
Dez
10
7:15 nachm.19:15

Erich Hackl: «Am Seil»

«Eine Heldengeschichte» heisst der neue Roman von Erich Hackl im Untertitel. Diese Erzählung gäbe es nicht ohne das Versprechen, das Lucia Heilman sich selbst gegeben hat: den passionierten Bergsteiger zu würdigen, der sie und ihre Mutter vor der Deportation in ein nazideutsches Vernichtungslager bewahrt hat. Auf Lucias Erinnerungen gestützt, spannt Hackl in «Am Seil» (Diogenes) einen weiten Bogen, von der Vorkriegszeit über die Jahre im Versteck bis in die Gegenwart. In Hackls Text werden Retter und Gerettete lebendig, er zeigt die Aktualität dieser Geschichte auf: in einem Europa, in dem Fremdenhass und Antisemitismus zunehmen und Zivilcourage gefragt ist. Moderation: Hans Ulrich Probst (Literaturkritiker).

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LABOR - dritter Teil: Öffentliche Schlusspräsentation
Dez
10
6:30 nachm.18:30

LABOR - dritter Teil: Öffentliche Schlusspräsentation

Im LABOR-Projekt werden Praxis und Theorie der Literatur in einen inspirierenden, grenzüberschreitenden Dialog gebracht. Was sonst weit auseinander liegt – der künstlerische Produktions-Prozess, die kreative Werkstatt zum einen, die Reflexion, die erforschende Analyse zum anderen –, wird unter einem Dach vereint. Entstanden sind seit Beginn des LABORs im Oktober unter der Leitung von Christine Lötscher, Michel Mettler, Daniel Illger, Sandro Zanetti und Bettina Spoerri (Text-)Projekte der Teilnehmenden, die sich u.a. mit Genre-Grenzen, Metafiktion, dem Ich-Begriff und Intertextualität auseinandersetzen. An diesem Abend werden im Cabaret Voltaire in Zürich die LABOR-Idee und die entstandenen (Text-)Projekte auf der Schnittstelle zwischen Praxis und Theorie der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Ursula Krechel: «Geisterbahn» / Essen für Gönner/innen
Dez
6
7:00 nachm.19:00

Ursula Krechel: «Geisterbahn» / Essen für Gönner/innen

Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen dieses Romans, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet und gefeiert, mit «Shanghai fern von wo» und «Landgericht» begonnen hat. «Geisterbahn» (Jung und Jung) erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt. Am Ende des Krieges fragt keiner, wer wie überlebt hat. Ursula Krechel erzählt, wie sich Geschichte in den Brüchen und Verheerungen spiegelt, die den Lebensgeschichten Einzelner eingeschrieben sind. Vermeintlich Vergangenes wird auf bewegende Weise gegenwärtig. Moderation: Bettina Spoerri.

Nach der Lesung lädt das Literaturhaus die «Freunde des Literaturhauses» und Gönner/innen zum exklusiven Abendessen mit der Autorin. – Werden Sie bis 8.11. Gönner/in und Sie sind auch eingeladen! Alle Details dazu finden Sie hier auf unserer Website (Rubrik «Über uns»).

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