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Xiyuan

Manche Menschen sprechen Sprachen, ich glaube, ich sammle sie.

Gerade erst 14 geworden, habe ich das Gefühl zwischen verschiedenen Welten herumzureisen. Etwa in der Realität, in meinen Texten, in meinen Sportarten, in meinen Aufgaben, in meinen Sprachen oder auch in meiner Musik. Aber eigentlich könnte man dies alles in einem zusammenfassen: Sprachen. Ob es Sprachen sind, die man verbal ausdrückt, mit Musiknoten oder durch Bewegungen, es sind alles verschiedene Arten von Sprachen. Dennoch finde ich, dass die Sprachen auch gewisse Welten sein können.

Regeln mag ich (normalerweise) – ausser beim Schreiben, denn dort kreiere ich meine eigenen. Denn die Sprache ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, komplett ehrlich zu sein und gleichzeitig etwas komplett zu erfinden. Am liebsten schreibe ich zwischen den vier Wänden, die ich am besten kenne und zwischen denen ich mich am wohlsten fühle – in meinem Zimmer. Draussen schreiben mag ich auch sehr, ob es die Luft ist, die neue Ideen mitbringt, oder dieselbe Luft, die mich entspannt und mich in meine Gedanken vertiefen lässt – beides hilft. Apropos Gedanken – ich habe manchmal das Gefühl, dass in meinem Kopf die Gedanken nur so herumschwirren wie kleine Schmetterlinge oder Mücken, die nur darauf warten, dass sie endlich beachtet oder gefangen werden. Manchmal erwische ich dann den falschen Schmetterling oder die falsche Mücke, weil sie zu laut gesummt hat.

Falls ich schon dein Interesse geweckt habe, verrate ich dir meinen Namen. Xiyuan Deng.

Das bin ich. Ich bin ich, nicht mehr.

Ich bin.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Vanessa

Ich glaube, zu mir gibt es nicht viel zu sagen, ich bin 13 Jahre alt und das ist mein erstes Jahr im Atelier Litera. Ich mag es, draussen zu schreiben, vor allem, wenn es regnet, schaue ich den Regentropfen gerne untere einem Vordach oder Baumschutz zu.

Ich suche mir allgemein zum Schreiben gerne einzigartige Orte aus. Ebenfalls mag ich es, mit den anderen vom Atelier Litera zu schreiben. Wir können uns austauschen und uns gegenseitig auf neue Ideen bringen, was ich persönlich sehr mag. Ich glaube das einzig Spezielle oder Spannende, was es noch zu mir zu sagen gibt, ist, dass ich fünf Geschwister habe. Wobei die meisten doch Stief- oder Halb-Geschwister sind.

Ich erforsche noch mein Lieblingsgebiet beim Schreiben, was sich in den letzten Monaten nach Lust und Laune ständig geändert hat, wo es immer Gelegenheiten ergibt, Neues zu erforschen und zu lernen. Außerdem spiele ich Volleyball, was für mich ein guter Ausgleich zwischen Schule, dem Atelier Litera und dem Familienleben ist.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Saskia

Ich liebe es, meine Finger über die Tasten schweben zu lassen und aus Buchstaben Wörter, Sätze, Texte und Geschichten zu formen. Ich bin Saskia, 15 Jahre alt, und meine Leidenschaft ist das Schreiben. Ich liebe es, kreativ zu sein und in Texten, manchmal auch in Bildern und Zeichnungen, meine eigenen Welten zu erschaffen. Seit einiger Zeit, habe ich mich nun auf das Schreiben kürzerer, manchmal auch nicht so kurzer Texte fokussiert. Sie sollen meine Gefühle ausdrücken und manchmal will ich auch einfach nur meine Wut über die Gesellschaft herauslassen. Am liebsten schreibe ich nach Waldspaziergängen, denn dann fühle ich mich frei. Mein Kopf ist voller Ideen, die mir von der frischen Luft eingehaucht wurden, meine Finger kribbeln, nur darauf wartend, meine Gedanken auf Papier zu übertragen. Ich liebe es, meine Finger über die Tasten schweben zu lassen und aus Buchstaben Wörter, Sätze und Texte zu formen, denn Schreiben ist der Ort, wo meine Fantasie Realität werden kann.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Ramon

Ich. Was soll ich sagen? Ich bin Ramon und bin 13 Jahre alt. Am liebsten schreibe ich Fantasy-Geschichten, denn ich finde, bei fantastischen Texten kann ich viel besser eintauchen und beschreiben, da ich mir die Welt meist komplett selbst ausgedacht habe. Das heisst, dass ich mich nicht auf Begebenheiten beschränken muss, ich kann mir aussuchen, ob ein Baum rote, blaue oder weisse Blüten hat, weil es den Baum nur in meinem Kopf und auf Papier gibt. So kann ich sehr schöne Stimmungen und Landschaften gestalten (ich hoffe zumindest, dass sie auf meine Leser so wirken). So mache ich es auch in meinem jetzigen Projekt, ich schreibe gerade in der Welt von Orion, einem von wilden Tieren im Wald gefundenen Hund, der nun in ihrem Clan aufwächst.

Am liebsten schreibe ich im Kopfzimmer im Müllerhaus. Das Ambiente ist wie fürs Schreiben gemacht, ich kann mich dort gut konzentrieren und schreibe auch mit den anderen des Atelier LITERA. Das stärkt meine Kreativität und inspiriert. Nebst dem Schreiben lese und zeichne ich gerne. Ausserdem spiele ich Akkordeon und höre auch gerne Musik.

Das bin also ich. Nicht mehr und nicht weniger. Ich.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Maja

Manch einer möge behaupten, ich sei ein ach so braves Mädchen und stets fleissig, mit meinen vierzehn Jahren. Mein einziges Hobby sei das Lernen für die Schule, und ich würde in den Ferien lieber in die Schule gehen. Ich möchte euch ja nicht die Vorstellung davon zerstören, allerdings muss ich darauf hinweisen, dass ich einen weitaus tieferen Charakter habe, als man anfänglich denken mag. Beispielsweise bevorzuge ich an einem freien Nachmittag, gemütlich in meinem Zimmer zu sitzen und entspannt Anwendungshinweise für versteckte Dolchen im Ärmel am Unterarm zu schreiben.

«Warnhinweis: Verwendung gesetzlich verboten. Verstoss wird gestraft.»

Genau genommen nicht die Anwendungshinweise, sondern insbesondere, wenn Dolche oder ähnliche Waffen in meinen Geschichten eingesetzt werden. Ich schreibe am liebsten Fantasy mit ein oder zwei Elementen aus Thrillern oder Krimis.

Kriminell ist auch, als was viele Leute mich bezeichnen würden, wenn sie hinter die Vorstellung eines perfekten Mädchens schauen, wobei ich nicht vollständig zustimmen kann. Nein, kriminell bin ich nicht, tut mir leid, euch enttäuschen zu müssen.

Wobei, es gibt ja solche Menschen, die noch immer an das Klischee glauben, dass Metalheads (Metal-hörende Personen) gewalttätig sind. Aber nun ehrlich: Bin ich gewalttätig? (Die seriösen Schlachten gegen meine beiden Brüder ausgeschlossen – an dieser Stelle grüsse ich meine liebevollen Brüder.)

Elektrische Gitarre und Badminton zu spielen, würde ich auch nicht als aggressiv bezeichnen. Lesen, schreiben und zeichnen erst recht nicht.

Nun ja, jeder muss es selber wissen. Ich weiss es jedoch am besten – schlussendlich kenne ich mich selbst seit … bedeutend langer Zeit.

Mit diesen Worten möchte ich mich vorstellen.

Hallo allerseits.

Mein Name ist Maja.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Luca

Meistens schreibe ich bedeutungslosen Blödsinn im Unterricht, doch wenn ich einmal eine Geschichte anfange, die mir gefällt, sitze ich mindestens eine Woche daran (oder bis mir die nächste Idee einfällt). Ich habe nicht einen bestimmten Stil, an den ich mich halte. Alles macht mir Spass, doch am liebsten schreibe ich kurze Einträge, Fantasy oder Romantasy.

In diesem Jahr befasste ich mich vor allem mit einer Art Dystopie-Geschichte. Am liebsten schreibe ich auf dem Laptop in meinem Zimmer, doch es geht eigentlich überall.

Wenn ich nicht gerade an einem Text schreibe, bin ich auf Pinterest und schaue mir Bilder von verschiedensten Früchten und Desserts an. Oder ich bin in der Halle und turne.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Elina

Ich schreibe bevorzugt draussen im Schutz der Bäume oder in gut beleuchteten Räumen. Die schützenden Baumkronen gewähren mir eine sichere und sehr inspirierende Atmosphäre.

Meine Schreib-Themen, die ich dieses Jahr intensiv vertiefte, waren naturumwobene Aspekte. Ich schrieb dazu vor allem in meinem beschreibenden Schreibstil. Beispiele für die spezifischen Themen im Bereich Natur waren Beschreibungen zu Situationen, die ich während meines Aufenthalts in der Natur mit mächtigen Gefühlen begleiten durfte. Wenn solch ein Phänomen auftrat, entstanden auch meine literarischen Lichtblitze und liessen meine Gedanken bei der nächsten Gelegenheit hinaus auf das Papier.

Seit meiner Kindheit war das Schreiben etwas, das mich dabei unterstützte, mein häufig entflammendes Temperament zu zügeln und meine Gedanken mit Stift oder Tastatur an einem sicheren Ort abzulegen. Dieser konnte eine Worddatei oder eine Seite in meinem Notizbuch sein. Anfangs schrieb ich aus dem Kopf, ohne Filter und ohne dabei tief zu philosophieren. Ich schrieb einfach. Doch dann begann ich zuvor stark empfundene Ereignisse und Erfahrungen literarisch intensiv zu überarbeiten. Dabei verband ich diese mit der Zeit immer häufiger mit der Natur. So entstand auch die Idee, mich in meinen Schreibprojekten etwas detaillierter mit der Natur auseinanderzusetzen.

Nun, gewiss ist herauszulesen, dass ich über einen anstrengenden Charakter verfüge, zumindest für mich. Denn ich verberge mein aufbrausendes Temperament überall, wo ich mich aufhalte, recht geschickt. Das Schreiben ist mein persönliches Instrument, um meine Stimmung zu neutralisieren und abkühlen zu lassen.

Jetzt habe ich viel über mich erzählt und möchte letztendlich noch etwas sagen.

Gestatten, ich bin Elina.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Dana

Zu wem gehört eigentlich die Hand, die die Bilder malt, die in unserem Kopf entstehen, wenn wir lesen? Ist die Hand unsere oder doch die des/der Autor*in? Zu wem sie auch gehört, ich will diese Bilder erschaffen. Schon früh fand ich gefallen an ihnen und konnte gar nicht aufhören zuzusehen, wie mit jeder Seite, nein, jeder Zeile sogar, neue Bilder in meinem Kopf entstanden. Dann ist es ein Gespräch zwischen meiner Vorstellung und mir. Am allerliebsten schreibe ich auf, welche Bilder ich sehe, und ehe ich mich versehe, bilden sie gemeinsam eine Geschichte, ein Gedicht oder sogar ein ganzes Buch. Immer wieder staune ich darüber, wie viel Macht Worte doch besitzen. Nicht nur über unsere Vorstellung, auch über unsere Gefühlswelt. Es sind so viele verschiedene Welten, die ineinanderfliessen und gemeinsam etwas Wunderschönes bilden. Denn was gibt es Schöneres als ein gutes Buch, eine packende Geschichte oder ein berührendes Gedicht? Darüber lässt sich vielleicht streiten, doch für mich gibt es nicht viel Schöneres. Deswegen liebe ich es zu schreiben, egal ob spontan auf einer Zugfahrt, allein in meinem Zimmer oder draussen an der frischen Luft, wenn Vogelgezwitscher meine Gedanken begleitet. Am liebsten schreibe ich Geschichten und erschaffe Welten, die weit von unserer eigenen liegen, sodass allein Worte die Macht dazu besitzen, uns zu ihnen zu bringen. Das Schreiben und allgemein die Literatur hat nicht nur einen grossen Platz in meinem Herzen, sondern auch in meinem Leben gefunden. Übung macht den Meister und wenn man viel schreibt, bewahrheitet sich diese Aussage auch, aber nicht nur Übung ist es, die mich weiterbringt. Das Atelier Litera hat mich in meinem Schreiben sehr weit nach vorne gebracht, seien es Übungen zum Schreiben oder der Austausch mit anderen, die genauso viel Gefallen an der Literatur finden. So wurde auch das Atelier einer meiner liebsten Schreibplätze, und ich geniesse die Zeit, die ich dort verbringen darf.

Mein Text: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2026

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Tatjana

Ich bin Tatjana,12 Jahre alt und schreibe noch nicht so lange eigene Geschichten. Ich mag es, in eine komplett andere Welt zu versinken beim Lesen. Ähnlich ist es auch beim Schreiben. Ich fasziniere mich für Krimis und Fantasy, egal, ob ich diese schreibe oder lese. Mein Schreibstil ist sehr simpel, finde ich, lesen tue ich jedoch gerne komplexere Bücher. Oft schreibe ich in der Ich-Perspektive, versuche auch immer wieder aus der Erzählperspektive zu schreiben. Wenn ich aus meinem üblichem Schreibstil herauskrieche, brauche ich sehr lange, richtige Begriffe zu finden, obwohl ich meinen Wortschatz oft mit neuen Wörtern auffülle. Neben den Hobbys Lesen und Schreiben, spiele ich auch Volleyball, reite, tanze und spiele Klavier.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Saskia

Hallo, ich bin Saskia. Ich bin 13 Jahre alt und meine Leidenschaft ist das Schreiben. Schon seit ich in der ersten Klasse die Buchstaben gelernt habe, mag ich es Geschichten zu schreiben. Als ich klein war, waren es meistens Geschichten von Tieren, die sich miteinander anfreunden. Jetzt schreibe ich vor allem Fantasy. Oft kommen in meinen Geschichten Fantasywesen wie zum Beispiel Drachen vor. Wenn ich schreibe, fühle ich mich frei und ich kann meine Fantasie ausleben. Jetzt ist es für mich das zweite Jahr im Atelier Litera. Ich bin froh, dass ich das Atelier Litera besuchen kann, denn der Austausch mit den anderen hilft sehr, um meine Texte zu optimieren. Natürlich habe ich ausser dem Schreiben auch noch andere Hobbys. Ich zeichne sehr gerne und manchmal sind meine Geschichten auch Inspiration für eine Zeichnung. Sonst spiele ich Unihockey und reite. Ausserdem gehe ich auch in den Gitarrenunterricht. Ich mag Musik sehr. Oft sitze ich nur da und lausche den Tönen. Auch beim Schreiben höre ich gerne Musik. Meistens passe ich die Musik der Szene an, die ich gerade schreibe. Lesen ist auch ein wichtiger Bestandteil meiner Freizeit. Oft lese ich abends vor dem Einschlafen und manchmal bekomme ich aus Büchern, die ich gerade lese auch neue Inspiration für meine Geschichte.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Maja

Ich bin anders als andere Menschen, denn ich liebe den blutigen Krieg und Tierquälerei über alles. Nichts ist mir lieber als das. Niemand hat jemals das Gefühl gehabt, dass ich hilfsbereit bin. Oder humorvoll. Ich bin eine sehr kontaktfreudige und offene Person, die kein Instrument spielt, auch nicht mein Hass-Instrument: Die Gitarre. Ich hasse es, wenn Personen neben mir Metal hören, ich hasse, hasse, hasse diesen Musikstil. Dafür ist meine Lieblingsfarbe blau. Das ist auch wirklich das Einzige, was mich mit anderen Menschen verbindet. Ich bleibe lieber zu Hause, als zur Schule oder in die Natur zu gehen. Ich finde es entmutigend, immer Neues lernen zu müssen und habe wirklich nie Spass daran. Ich gehe weder in den Schulsport oder ins Badminton, noch schwimme ich in der Badi. Mein Schreibstil ist nicht brutal und zu hundert Prozent realistisch.

Aber ihr könnt mir nicht vertrauen; ich habe gelogen. An jeder Stelle in diesem Text. Ich kann ziemlich überzeugend sein, nicht wahr? Nur bei einer Sache habe ich nicht gelogen. Findet ihr heraus, welche Information stimmt? Es ist möglich, Lügen zu erkennen, doch nicht bei allen ist es offensichtlich. Ich, zum Beispiel, bin selten hinterfragt worden. Und nein, diesmal habe ich nicht gelogen. Schliesslich ist der Gegenteil-Text im oberen Abschnitt und nicht im unteren. Ausserdem lautet mein Name rückwärts Ajam. Und ich bin 1,3×101 Jahre alt. Inzwischen solltet ihr wissen, dass Rätsel einer meiner grössten Leidenschaften sind. Seid ihr etwa noch immer misstrauisch?

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025: Text 1; Text 2.

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Luca

Ich bin Luca! Ich bin dreizehn Jahre alt, und schreibe seit langem. Seit sehr langem. Jede Woche Jeden Tag finde ich neue Wörter, die ich in meine Geschichten einbauen kann. Sei es ein Märchen, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte oder sogar ein längerer Text, alles, was mit Magie und Zauberei zu tun hat, bewegt mich zum Schreiben. Ich habe früher ständig neue Tiere in meinem Kopf erfunden, und das hat sich nicht geändert. Noch immer begeistern mich mythische Biester und fantastische Wesen. Neben dem Schreiben lese ich viel. Oft Meistens Fanstasy-Romane. Ich befinde mich auch gerne ausserhalb meiner Komfortzone beim Lesen und Schreiben. Nicht selten gerate ich deshalb in eine Schreibblockade. Dagegen hilft nur eins; in den weichsten Pullover steigen, den ich finden kann, auf mein Bett kriechen und eine grosse Tasse Kakao trinken. Diese Strategie spiegelt sich dann in meinen Geschichten ab. Ich schreibe nicht allzu wilde Texte, sondern friedliche, fröhliche, sanfte. Wenn ich dazu komme. Denn mein Leben ist gepackt mit Klavier, Geräteturnen und Schule. Doch da ich gut Prioritäten setzten kann, kommt letzteres eher an letzter Stelle... So bleibt mir genügend viel Zeit, um in meinem See von Gedanken davonschwimmen zu können.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Jahel

Ein alter USB-Stick, gefunden in der hintersten Ecke einer Schublade. Mein Laptop akzeptiert ihn. Ein Fenster öffnet sich, Ordner reihen sich auf. Ich klicke einen davon an. Und da: Dokumente. Alte Texte, deren Inhalt mir entweder nur noch schemenhaft oder gar nicht mehr in Erinnerung ist. Aufregung steigt in mir auf. Ich klicke eines davon an. Das Worddokument wird geladen. Worte reihen sich vor mir auf. Meine Augen fliegen über den Text, Erinnerungen reissen mich mit sich. Es sind Texte, die mich überraschen, doch gleichzeitig unbedarft sind. Sie gehören zu meinen ersten. Zwischen all den Empfindungen, die in mir aufsteigen, kristallisieren sich zwei davon ganz besonders heraus: Stolz, Entschlossenheit. Diese alten Texte flüstern mir zu: «Schau nur, welche Fortschritte du gemacht hast. Gib jetzt nicht auf.» Die alten Worte geben mir die Kraft, meine Zweifeln nicht zu hören. Weiterzugehen. Ich bin Jahel, 15 Jahre alt. Und ich bin schon so weit gekommen.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025: Text 1; Text 2.

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Elena

Hell, leuchtend, Sonnenschein, so definiert sich mein Name. Mein Schreibstil kann sich in meinen Projekten so hell wie mein Name oder so dunkel wie mein Lieblingsgenre sein- Krimis. Ich lese aber alles Mögliche, von Liebesromanen zu Märchen und Fantasy und zurück zu Krimis, kein Buch bleibt ungelesen. So kam ich auch zum Schreiben. Durch mein Lesen habe ich eigene Ideen entwickelt und bin ins Atelier Litera gekommen.  Bücher, Wörter und Sprachen sind mein Leben und meine Leidenschaft. Ich wünsche es mir, später einmal Philosophie, Germanistik und Literatur zu studieren. Das Schreiben nimmt einen grossen Teil von mir ein, es bleibt aber trotzdem Platz und Konzentration für das Schach- und Volleyballspielen. Ich liebe auch die Musik: Ich spiele Klavier und höre auch beim Schreiben den wunderschönen Klängen zu. In meine Geschichten vertiefen kann ich mich, wann und wo auch immer ich will. Um Schreibblockaden zu vermeiden, versuche ich neben der Schule, so oft wie ich kann, zu lesen und regelmässig kleine Schreibübungen, Nebenprojekte und Texte für meine Website zu schreiben. Ich achte mich auch darauf, nicht allzu lange Pausen von meinen Hauptprojekten einzulegen und immer dranzubleiben.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Dana

Geschichten haben mich schon immer fasziniert. Ich habe es geliebt, wie sie die Macht haben, uns Türen in neue Welten zu öffnen. Dementsprechend habe ich auch viel gelesen. Angefangen mit Geschichten über Ponys und Meerjungfrauen, die dann irgendwann in Fantasy- oder Grusel- Romane mit grossen Gefühlen endeten. Im Alter von neun Jahren hatte ich meine erste Idee zu einer Geschichte. Also nahm ich, ohne gross darüber nachzudenken, Stift und Papier hervor und begann, zu schreiben. Dabei fiel mir auf, wie viel Freude es mir machte, Welten zu erschaffen und Geschichten zu schreiben, die man sich selbst zum Lesen wünscht. Ich kann mich ausdrücken, ohne die Worte laut aussprechen zu müssen und dabei sind mir keine Grenzen gesetzt. Ich begann mich in verschiedenen Textarten und Genres auszuprobieren. Dann kam ich zum Entschluss, dass es mir am besten gefällt, Geschichten aus der Erzählerperspektive zu schreiben, die vielleicht nicht in unserer Welt spielen, die Charaktere sich aber mit ähnlichen Problemen, wie wir in dieser Welt, herumschlagen müssen. Inspiriert werde ich vor allem durch Musik. Ich höre sehr viel Musik und manchmal gefällt mir eine Textstelle so gut, dass ich eine ganze Geschichte oder ein kurzes Gedicht basierend auf diesen Worten schreiben will. Das ist mein erstes Jahr im Atelier Litera und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr es mir hier gefällt. Ich liebe das Schreiben und deswegen schätze ich es so sehr, dass ich mit guten Ratschlägen und Tipps unterstützt werde.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025: Text 1; Text 2.

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Anton

Seit meine Eltern mir als Kind Harry Potter in die Hand drückten, liebe ich das Lesen. Liebe es, Bücher zu verschlingen und mich von Büchern verschlingen zu lassen. Dass ich so Dinge erleben kann, die nicht möglich sind. Die Bücher haben mir Magie in eine Welt gebracht, wo sie eigentlich nicht existiert. Meine Lieblinsgenres haben über die Jahre gewechselt, doch insgesamt sind es Science-Fiction und Fantasy. Vor allem Fantasy. Fantasy lese ich nicht nur, sondern schreibe ich auch am liebsten. Meisten aus der Ich-Perspektive, weil sie es mir einfacher macht, mich in meinen Charakter hineinzufühlen. Zum Schreiben bin ich gekommen, als wir in der Primarschule eine kleine Geschichte verfassen mussten. Alle haben gemeckert und sich beschwert, ausser ich. Mir hat es Spass gemacht. Ich kannte die Magie der Geschichten schon vom Lesen, doch beim Schreiben konnte ich sie selbst erschaffen. Beim Schreiben kann ich die wundervollsten und die schrecklichsten Dinge geschehen lassen, kann Welten erschaffen und zerstören. Die Inspiration für Figuren, Welten, Geschichten und eigentlich alles hole ich mir von der Aussenwelt: Leute oder Landschaften beobachten und dann kommt mir oft eine Idee. Doch auch die Musik inspiriert mich. Nicht zum Ideen bekommen, sondern dabei, wie ich die Ideen aufs Papier bringe. Die Art der Musik, die ich höre, beeinflusst meinen Schreibstil. Den Austausch mit anderen Jugendlichen, die auch gerne schreiben, liebe ich. Es gefällt mir sehr, wie viele Ideen man von den anderen bekommt, doch ich liebe es auch, den anderen meine Ideen zu geben.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Malea

Meine Hobbys sind Geräteturnen, Tanzen, Pfadi und Saxofon. Ich heisse Malea und bin 12 Jahre alt. Ich bin das dritte Jahr im Atelier Litera und mir gefällt’s hier. Wenn ich schreibe, fühle ich mich befreit von all diesen Dingen, die ich erledigen muss. Ich schreibe meistens in der Erzählerperspektive und in der Vergangenheit. Ich bekomme neue und spannende Ideen im Alltag. Manchmal wenn ich ein Abenteuer erlebe oder wenn ich mit Freunden etwas Lustiges unternehme, kommen mir die Ideen wie angesprungen. Es gibt Momente, in denen ich keine Ideen habe, dann muss ich mich ablenken, indem ich etwas anderes mache. Ich finde die Farbe Gelb beschreibt das Glück oder auch das Licht. Ich finde die Geschichten kommen meistens nicht so gut an, wenn man krampfhaft überlegt hat, was man wie schreiben soll. Manchmal braucht es auch mal eine Pause vom Schreiben oder ich habe einen «Schreibstopp». In diesen Momenten bin ich froh darüber, dass meine Familie mich unterstützt. Ich bin einfach froh, dass meine Familie und meine Freunde immer für mich da sind. Warum ich angefangen habe zu schreiben, weiss ich selbst nicht mehr genau, aber ich bin froh darüber, dass ich diese Leidenschaft erkannt habe.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2024

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Aurora

Ich habe das erste Mal mit Geschichten schreiben mit neun Jahren begonnen. Davor habe ich schon Comics von meinem Hund gemalt und kleine Texte dazu geschrieben. Wenn ich schreibe, bin ich in einer anderen Welt, die nur für mich zugänglich ist. Die Texte spielen sich wie kleine Filmchen in meinem Kopf ab. Das Schreiben ist für mich das Erschaffen einer neuen Welt. Durch geschickt kombiniert und gut erklärte Texte baut sich in meiner Fantasie ein anderes Universum auf. Das der Ideen und der Vorstellungen. Schreiben ist für mich eine Befreiung. Die vielen kleinen Filmchen, die sich in meinem Kopf abspielen und das Geräusch, wenn meine Finger auf die Tasten aufschlagen, bringen mich an einen anderen Ort. Ich denke oft über meine Ideen und Texte nach und stelle mir spannende Szenen aus meinem Buch als kleine Filmabschnitte vor. Beim Schreiben fühle ich jedes Gefühl, Geräusch und jeden Geschmack. Das Erfinden neuer Welten ist die «Auspowerung» meiner Ideen und Fantasien.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2024

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Saskia

Mein Name ist Saskia. Ich bin 12 Jahre alt. Dieses Jahr bin ich das erste Mal im Atelier Litera, es gefällt mir sehr und ich bin sehr dankbar dafür. Die Zeit im Atelier Litera finde ich großartig. Es ist abwechslungsreich und spannend und ich bekomme tolle Tipps. Ich schreibe am liebsten in der Ichperspektive und im Präsens, da ich die Gefühle auf diese Weise gut beschreiben kann. Die besten Ideen für Geschichten bekomme ich im Alltag. Wenn ich Ideen brauche, gehe ich nach draussen in die Natur, gehe umher und beobachte andere Menschen. Ich mag es, in meinen Texten alles genau zu beschreiben und den Personen möglichst viele Gefühle zu verleihen. Wenn ich die Farbe blau einer blinden Person beschreiben müsste, würde ich ihr sagen: «Blau ist die Farbe des Wassers und der Tiefe. Sie erfüllt einen mit sehr vielen Gefühlen.» Für mich wohnt das Glück bei meiner Familie und vor allem bei meiner kleinen Schwester.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2024; Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2025

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Salomé

Salomé, 15 Jahre alt

Es fühlt sich ungewöhnlich an, zu beschreiben, wie es mir gefällt, mich in meiner Freizeit etlichen Texten zu widmen, wenn das Schreiben für mich vor zwei Jahren eine gewohnte Tätigkeit war, die ich nicht einmal wirklich wahrnahm.
Allerdings gab es vereinzelte Momente, in denen ich den Wunsch verspürte, mich äussern zu können und meine Gedanken auf leidenschaftliche, wenn auch verhüllte Weise, entfalten zu können. Allmählich entwickelten sich die flüchtigen Schriften in meinem Heft zu Texten, woraus sich Geschichten aus den Facetten meines Lebens formten: Meine eigene Geschichte.
Von da an begann ich, Geschichten zu verfassen, auf eine Art, wie sie mir zusagten und wie ich mir das Leben für meine eigenen Charaktere ausmalte.
Womöglich könnte ich sagen, dass ich mich im Schreiben selbst ein bisschen gefunden habe. Doch ist das Wissen darum, wer man ist, nicht eine Reise, die nie endet? Ohne Anfang und ohne Ziel?
Erfreulicherweise verbinde ich das Schreiben heute mit Gefühlen wie Begeisterung und Euphorie, denn was sich einst als Zuflucht eignete, entwickelte sich zu meinem Wohlfühlort, gepackt von all diesen ergreifenden Emotionen, die das Schreiben mit sich bringt und auf die ich mich freue, sie im Atelier bis ins Volle auszuleben.

Meine Texte: Abschlusslesung Atelier Litera, Juni 2024

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