Schreiberkenntnisse
Ressourcenorientierte Beratungen mit schreib- und poesietherapeutischem Ansatz
Haben Sie Lust, sich schreibend besser kennen zu lernen?
Schreiben ist ein sehr ganzheitliches Erlebnis: Es verbindet die rechte und die linke, die kreative und die strukturierende Hirnhälfte miteinander, spricht gleichzeitig Körper und Geist an.
Dadurch können Schreiberkenntnisse sehr effektiv und intensiv sein. Neu gewonnene Erkenntnisse sind mit einer körperlichen Erfahrung verbunden und können sehr gut integriert werden.
Während der Sitzungen werden Schreibimpulse bearbeitet; aus den entstehenden Texten und dem Gespräch darüber entwickelt sich der weitere Verlauf der Sitzung und die nächste Schreibübung.
„Ich bin begeistert davon, wie viel Leichtigkeit ich mit den Schreiberkenntnissen für meinen Alltag gewinne. So viel Unbewusstes kommt ans Licht - und nicht einfach nur zwischen den Zeilen! Es steht da, schwarz auf weiss, Selbsterkenntnisse, die ich so nie erwartet hätte und dir mir so guttun. Dazu kommt die sorgfältige Begleitung durch Anaïs und die wunderbar passend ausgewählten Übungen, die mich jedesmal ein Stück weiterbringen und staunen lassen.“
Nächste Daten
Sa., 21. Februar 2026
Sa., 21. März 2026
So, 26. April 2026
So. 31. Mai 2026
Zeitfenster:
09.00 – 10.00 Uhr / 10.30 – 11.30 Uhr / 12.00 – 13.00 Uhr
13.30 – 14.30 Uhr / 15.00 – 16.00 Uhr / 16.30 – 17.30 Uhr
Anmeldung und Ablauf
Ein Kurs dauert eine Stunde.
Individual-Unterricht, eine Person pro Zeitfenster.
“Schreiberkenntnisse” ist prinzipiell für jede Person geeignet, die sich gerne mit sich selbst auseinandersetzen möchte. Eine Affinität zum Schreiben und Literatur kann von Vorteil sein, ist aber kein Muss.
Als Anmeldung schreiben Sie eine kurze Mail an: werkstaetten@aargauer-literaturhaus.ch (Sie werden im Anschluss ein Mail mit allen weiterführenden Informationen erhalten.)
Schreiben Sie, welche Zeiten für Sie möglich sind. Erste Anmeldung wird zuerst berücksichtigt.
Kosten: 95 Franken pro Kurs-Einheit (online: 90 Euro).
Schreibsachen brauchen Sie keine mitzubringen, ausser Sie möchten.
Anaïs-Madlaina Büchl:
Schreibpädagogin und Schreib-/Poesietherapeutin
Schreiben als kreativer Ausdruck - schreiben aus reiner Freude. Oder: Schreiben als Mittel zum Zweck - schreiben zur Selbstexploration, Selbstregulation, zur Persönlichkeitsentwicklung.
Davon fasziniert, wie viel das geschriebene Wort bewegen, wie tief es berühren, wie viel es ein- und auffangen, wie viel Licht und Linderung es bringen kann, ist es Anaïs-Madlaina Büchl ein Bedürfnis, Menschen achtsam und wertschätzend Menschen auf ihrer persönlichen Schreibreise zu begleiten.
Geboren 1990 in Glarus, lebt und arbeitet sie seit 2024 selbständig als Schreibpädagogin, Schreib-/ Poesietherapeutin und Fotokünstlerin in Leipzig.
Schreibpädagogik, Abschluss 2024, Institut für Kreatives Schreiben, Freiburg. Schreib-/Poesietherapie, Abschluss 2025, Sven Krieger Institut, Chemnitz. Studium der Sozialen Arbeit, IU International University, Erfurt.
Fragen an die Schreib-/Poesietherapeutin Anaïs-Madlaina Büchl
Was bedeutet Schreib- oder Poesietherapie?
Anaïs-Madlaina Büchl: “Viele Menschen nutzen intuitiv das Medium des Schreibens, um Heilung zu fördern, Stress abzubauen, sich zu entlasten – es kann jedoch auch absichtsvoll und zielgerichtet eingesetzt werden. Der Begriff SCHREIBTHERAPIE bezeichnet gezielt therapeutisches Arbeiten mit Techniken und Methoden des Schreibens. Dazu zählt nicht nur das Schreiben als solches, sondern auch das laute Lesen und Deuten der Texte.
BIBLIOTHERAPIE nutzt die Auseinandersetzung mit fremden Texten, um die Selbstreflexion und den Kompetenzausbau anzuregen.
Die POESIETHERAPIE vereint den schreibtherapeutischen und den bibliotherapeutischen Ansatz – es werden eigene Texte verfasst und gedeutet, ebenso wie fremde Texte zur Analyse herangezogen werden.”
Was kann eine Schreib-/Poesietherapie leisten?
A. Büchl: “Therapeutisches Schreiben fördert das Erleben von Selbstwirksamkeit und regt die Persönlichkeitsentwicklung an; z.B. können emotionale und soziale Kompetenzen, die Selbst- und Emotionsregulation ausgebaut werden. Auch eignet es sich, um Fertigkeiten im Bereich des Konfliktmanagements und der Problemlösungskompetenz zu trainieren.
Es kann zur Linderung psychischer, psychosomatischer und selbst physischer Beschwerden beitragen.
Nicht zuletzt wird durch das Schreiben die Kreativität gefördert.”
Was kann eine Schreib-/Poesietherapie nicht leisten?
A. Büchl: “Bei schweren Depressionen und Psychosen ist die Schreibtherapie kontraindiziert, da entweder der Antrieb fehlt oder das Schreiben den Negativfokus verstärken oder festigen kann.”